Judo-Werte - Was ist das?

Judo ist heute allgemein als Kampfkunst bekannt. Professor Jigoro Kano, der Begründer des modernen Judo, sah darin aber auch eine Möglichkeit, neben körperlichem Training und Kampfsport moralische Erziehung stattfinden zu lassen. Er beschrieb dies folgendermaßen:
„Judo entfaltet seine Wirkung in drei Bereichen, die zugleich ein ganzheitliches Erziehungs- und Bildungssystem darstellen:

1.    Das Judo-System der Leibesübungen
2.    Das Judo-System des Kampfes
3.    Das Judo-System der Moral“

Um die Inhalte der moralischen Erziehung von Jigoro Kano zu verdeutlichen, wurden sie in Judo-Werten zusammengefasst:
 
Ehrlichkeit
Ernsthaftigkeit
Freundschaft
Höflichkeit
Respekt
Bescheidenheit
Mut
Selbstbeherrschung
Hilfsbereitschaft
Wertschätzung

Die Vermittlung und Einhaltung dieser Werte nehmen einen hohen Stellenwert ein. Respekt und Wertschätzung dem Trainingspartner gegenüber sind notwendig, um faire Kämpfe auszutragen. Außerdem verfolgte Kano das Ziel, einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben außerhalb der Sporthalle zu leisten. Wer im Sport mit Gleichgesinnten Werte verinnerlicht, wird diese auch außerhalb anwenden und zu einem friedlichen Miteinander im gesellschaftlichen Leben beitragen.

Um den Grundgedanken der Wertevermittlung im Trainings- und Wettkampfalltag nicht zu vergessen, wenden wir uns in jedem Jahr einem dieser Werte gezielt zu.

Jahresmotto 2014: Respekt
Jahresmotto 2015: Ernsthaftigkeit
Jahresmotto 2016: Freundschaft
Jahresmotto 2017: Mut

Literaturangabe: Bruno Tsafack, Das Wertesystem im Judo und seine Erziehungsaufgabe
Bildquelle: Deutscher Judo-Bund e. V.

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