Interreg Judo Symposium LTAD - Luxembourg 17-19.01.2020

Knapp 40 Judokas und Trainer der Großregion nahmen am 17. – 19. Januar 2020 am zweiten Interreg Judo Symposium zum Thema LTAD (“Long Term Athlete Development”) in Luxemburg teil. Diese Trainerweiterbildung wurde von der Interreg Judo Cooperation, in enger Zusammenarbeit mit der FLAM und der ENEPS organisiert.

Vom JSV Speyer nahmen teil: Alex Schölch, Markus Kost, Thomas Hofmann, Vanessa Adam, Lisa Rrustaj und Julia Holstein.

Nach zwei theoretischen Lernstunden mit anschließendem Ideenaustausch am Freitag wurden die Teilnehmer am Samstag in gemischte Gruppen aufgeteilt, um sich gemeinsam in insgesamt sechs praktischen Workshops weiterzubilden. Am Sonntagvormittag standen drei weitere praktische Lerneinheiten auf dem gutgefüllten Programm.
Die angegangenen Themen waren die folgenden:

Mentales Training im Judo (Referentin: Monika Kurath);
Krafttraining U15 (Thomas Kessler);
Active Start im Judo (Wolfgang Amoussou);
Ne-waza, Verteidigungsverhalten, Befreiungen (Wolfgang Amoussou);
kindergerechte Randori- und Wettkampfformen (Karin Ritler Susebeek);
Inklusion auf der Judomatte (Ralf Heiler und Serge Schaul);
Koordination/Akrobatik (Sabine Schnurrenberger und Grégoire Schuwey);
Kumi-kata im Nachwuchsleistungssport (Ralf Heiler);
Situatives Judo Stand, Bsp: Uchi-mata (Monika Kurath);

Neben den sehr interessanten Themenbereichen, war die Teilnahme einer Gruppe von fünf Menschen mit Sehbeeinträchtigung ein wahres Highlight! Sie haben sich in der Tat bereit erklärt an der Interreg-Trainerfortbildung teilzunehmen um die anwesenden Trainer dazu zu ermutigen, ihr Vereinsangebot zu erweitern und zukünftig weitere Trainingsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in der Großregion zu schaffen. Inspirierend!

Gemeinsame Mahlzeiten, Diskussionsrunden, sowie ein kulturelles Abendprogramm mit historischer Stadtführung rundeten die Veranstaltung schließlich ab und sorgten für eine gesellige Stimmung des Austausches und für ein verstärktes Gefühl der gemeinsamen Identifikation mit der Großregion.

Insgesamt also eine sehr gelungene Trainerfortbildung, ganz im Sinne der Werte Europas, mit international anerkannten Experten aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz, die mit Qualität und Erfahrung überzeugten. Die Interreg Judo Cooperation bedankt sich sehr herzlich bei allen Teilnehmern und Referenten, sowie bei der FLAM und der ENEPS für die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit. Ein besonderes Dankeschön geht schließlich an die beiden Hauptverantwortlichen, Karin Ritler-Susebeek und Ralf Heiler, die diese Maßnahme mit Liebe zum Detail organisierten und alle Erwartungen erfüllten!

Tom Schmit
13.02.2020

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