Das lange Warten hat ein Ende
 
Fünf Monate nach dem letzten Saisonkampftag in der 1. Bundesliga Süd steht für die Frauen des JSV Speyer endlich die Bundesliga-Endrunde an. Die Pause war diese Saison ungewöhnlich lang – der letzte Kampftag findet sonst im September statt. Ob das Warten auf den zweiten Titelgewinn ein Ende hat, wird sich zeigen. Vor drei Jahren gewann der JSV zum ersten und bislang einzigen Mal die Meisterschaft.

Für die Speyerer Teamchefinnen Johanna Müller und Barbara Bandel ist es die erste Finalrunde in dieser Funktion, sie waren aber beide mehrfach als Kämpferinnen dabei – eben auch als der JSV 2015 Deutscher Meister wurde. Die ungewöhnliche lange Pause sieht Barbara Bandel eher als Vorteil, da die Verantwortlichen und Kämpferinnen des JSV so mehr Zeit für die Planung hatten. Zusätzlich habe man gehofft, dass einige der verletzten Kämpferinnen in dieser Zeit wieder fit werden, was sich allerdings nicht erfüllt hat. Dennoch haben die Pfälzerinnen eine starke Truppe zusammen, die sich im Wesentlichen aus deutschen Kämpferinnen zusammensetzt – nur zwei ausländische Judokas sind im Kader für Samstag.

Als Zweiter der 1. Bundesliga Süd muss der JSV zunächst gegen den dritten der Nord-Gruppe, den Brander TV antreten. In diesem Kampf gelten die Pfälzerinnen als stark favorisiert. Bei einem Sieg würde es dann im Halbfinale gegen den Nord-Meister JC Bottrop gehen. Im Finale könnte Gastgeber und Titelverteidiger Backnang warten – nach Meinung von Barbara Bandel der stärkste Gegner in einem hochkarätigen Feld. „Um Backnang zu schlagen muss wirklich alles passen und dann noch ein bisschen Glück hinzukommen, zumal sie sicherlich starke Unterstützung durch das Heimpublikum haben wird. Aber wir sind glücklich, dass einige treue Fans mit nach Backnang reisen und wollen definitiv alles geben“, kündigt Barbara Bandel an.

Seán McGinley
02.11.2018

 

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