JSV-Männer dank Aufholjagd wieder in der Finalrunde

Die Männer des JSV Speyer haben es geschafft: Mit einem dramatischen 8:6-Sieg bei Samurai Offenbach haben sie zum zweiten Mal in Folge das Ticket für die Finalrunde gelöst und werden somit am 28. November um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. 
Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach. Zwischenzeitlich lag man mit 1:4 hinten, nachdem Felix Bächle und Philipp Müller knappe Kämpfe verloren hatten und auch Pascal Bruckmann über die volle Kampfzeit seinem Gegner den Punkt überlassen musste. Zuvor hatte Dimitri Gochilaidze für Speyer gepunktet, nachdem Viktor Driller den Auftaktkampf verloren hatte. Pierre Ederer und Irakli Kupatadze holten immerhin noch die zwei letzten Kämpfe des ersten Durchgangs, um auf 3:4 zu verkürzen. Trotzdem war das nicht der Zwischenstand, mit dem man auf Speyerer Seite gerechnet hatte, und in der Halbzeit rauchten die Köpfe angesichts der Frage, mit welcher Aufstellung man die beste Chance haben würde, den Kampf noch zu drehen.
„Wir haben damit gerechnet, dass mindestens einer von Felix oder Philipp den Kampf gewinnen. So mussten wir im zweiten Durchgang eines dieser Kämpfe, die wir knapp verloren hatten, unbedingt gewinnen und gleichzeitig in den Gewichtsklassen, die wir im ersten Durchgang gewonnen haben, wieder gewinnen“, erklärt Teamchef Michael Görgen-Sprau.
Zwar verlor Andreas Benkert den ersten Kampf des Durchgangs, doch danach begann die Speyerer Aufholjagd. Marius Kölblinger, eingewecgselt in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm, holte den ersten eminent wichtigen Punkt und löste großen Jubel auf Speyerer Seite aus. Und als anschließend gelang Bächle die Revanche – wie so oft, erst in der Verlängerung. „Ab dem Moment war der Druck wieder raus, die Situation etwas entspannter“, berichtet der Speyerer Teamchef. Denn in den verbliebenen Kämpfen war die Ausgangslage überwiegend zugusten der Speyerer. Zwar verlor Yves Touna knapp nach einer sehr starken Leistunge, doch Pierre Ederer, Tengo Zirakashvilli und, in einem hart umkämpften Abschlussduell, Irakli Kupatadze, holten die entscheidenden Punkte zum 8:6-Endstand und es durfte auf Speyerer Seite gefeiert werden. „Wir sind mega glüchlich, erleichtert und unfassbar stolz auf diese Teamleistung. Der Druck war ein ganz anderer als letztes Jahr, denn wir hatten es selbst in der Hand und damit auch was zu verlieren. Aber wir haben es mit einem bärenstarken zweiten Durchgang umgebogen und jetzt freuen wir uns, erneut in Wuppertal dabei zu sein, hoffentlich zusammen mit unserer Frauenmannschaft die in zwei Wochen ebenfalls um den Einzug in die Finalrunde kämpft“, so Michael Görgen-Sprau.

Judomaxx
Butenschönstr. 8
67346 Speyer

06232-980461


Impressum

06232-980462


Links