Gureshidze als Matchwinner beim Debüt

Die Männer des JSV Speyer sind mit einem Erfolgserlebnis in die Saison gestartet. Im Rahmen eines stimmungsvollen Doppelkampftages im vollbesetzten Judomaxx besiegten die Gastgeber den JC Leipzig nach intensiven und engen Kämpfen knapp mit 8:6.
Die Auslosung spielte den Speyerern in die Karten, denn mit den Gewichtsklassen bis 66 und bis 73 Kilogramm waren zwei Kategorien als erste dran, in denen die Gastgeber Vorteile hatten. So konnten Felix Bächle und Tengo Zirakashvilli ihr Team gleich mit 2:0 in Front bringen. Es hätte sogar noch mehr sein können, aber Pascal Bruckmann unterlag trotz eines sehr starken Auftrittes dem Leipziger Emil Hennebach – das gleiche Schicksal ereilte ihm im zweiten Durchgang. „Pascal musste zweimal ran, weil Yves Touna verletzt ausfiel, und hat zwei Wahnsinnskämpfe gemacht. Er hätte es verdient, wenigstens einen davon zu gewinnen“, sagt der Teamchef. In den Gewichtsklassen bis 60 und bis 100 Kilogramm hatten wiederum die Leipziger klare Vorteile und konnten sich hier weitere Punkte holen. Umso wichtiger war es, dass Marius Kölblinger im fünften Versuch seinen ersten Sieg in der Ersten Bundesliga holen konnte. „Den Gegner Noah Zabel kannte ich bereits, ich wusste, wie ich meine Griffe und Würfe anbringen muss und es ist mir gelungen, dies genau so umzusetzen. Ich freue mich, dass ich meinen persönlichen ‚Erstliga-Fluch‘ endlich überwunden habe“, kommentierte Kölblinger.
Damit oblag es dem neuen georgischen Schwergewichtler Shalva Gureshidze, die Halbzeitführung klarzumachen. Das gelang ihm nach einem hart umkämpften Duell, der erst nach über zwei Minuten Verlängerung entschieden wurde. Die Speyerer Fans merkten gleich, dass der neue Mann ein würdiger Nachfolger von Onise Bughadze ist, dem die JSV-Männer beste Genesungswünsche schickten.
Zum zweiten Durchgang stellte Leipzig den erfolgreichen Kämpfer aus der 60-Kilogramm-Klasse hoch bis 66, wo er zum Auftakt gegen Felix Bächle gewann. Allerdings konnte der JSV dies ausgleichen, indem Fabian Häßner sich trotz Knieverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte und spielte seine ganze Erfahrung aus, um in der Verlängerung die entscheidende Wertung zu erzielen. „Ich kenne den Gegner sehr gut seit über zehn Jahren, wir haben bei allen möglichen Turnieren gegeneinander gekämpft. Ich wusste, dass ich vorsichtig und geduldig sein muss, kein Risiko eingehen und dann darauf vertrauen, dass hintenraus meine Chancen kommen werden – und so kam es auch“, berichtete Häßner. Tengo Zirakashvilli wiederholte seinen Erfolg aus dem ersten Durchgang, aber es war ein hartes Stück Arbeit in einem fünfeinhalbminütigen intensiven Duell, und Finn Seeger feierte seinen Premieren-Sieg für den JSV.
Nachdem Franz Haettich seinen Kampf abgeben musste, hatte es Gureshidze in der Hand, alles klar zu machen für die Speyerer und sein Debüt mit einem Doppelsieg und als Matchwinner zu krönen – und das tat er auch kurz nach Beginn der Verlängerung, und krönte damit einen perfekten Saisonstart für beide Speyerer Teams.
„Es war das erwartet spannende Duell, spannend bis zum Schluss. Ein genialer Auftakt vor großartiger Kulisse“, resümierte JSV-Teamchef Michael Görgen Sprau.
Seán McGinley
Erfolgreich improvisiert

Gelungener Saisonstart für die Frauen des JSV Speyer: Am ersten Kampftag der 1. Judo-Bundesliga Südwest gab es trotz einiger schwierigen personellen Ausgangssituation einen 9:5-Heimsieg gegen den JC Bottrop.
Die Gastgeberinnen mussten wie bereits einige Male in der Vorsaison ohne eingewogene Kämpferinnen in den zwei höchsten Gewichtsklassen auskommen, so dass hier etwas Improvisation angesagt war. Und die gelang besser als erwartet: Drei von vier Punkten holte der JSV in diesen beiden Kategorien durch Emma Listl mit einer erfolgreichen Revanche, nachdem sie im ersten Durchgang verloren hatte, und Saraphina Suborne, die sonst in der Kategorie bis 63 Kilogramm am Start ist. Letztere hatte zwei wegweisende Schlüsselkämpfe: Im ersten Durchgang besiegelte sie mit ihrem Sieg die knappe 4:3-Halbzeitführung, und nachdem drei Siege in Folge zum Start in Durchgang zwei die Vorentscheidung gebracht hatten, war es erneut Suborne die mit ihrem zweiten Punkt den Gesamtsieg besiegelte. So wurde die vermeintliche Schwäche zum Grundstein des Erfolges.
Gewohnt zuverlässig war das niederländische Duo Geke van den Berg und Amber Gersjes, wobei Letztere mittendrin in einer Reihe von internationalen Einsätzen in den letzten und in den kommenden Wochen ist und es trotz des großen Pensums nicht nehmen ließ, in Speyer auf die Matte zu gehen. Das gleiche gilt für Mascha Ballhaus und Jolina Reinhold, auch wenn ihnen an diesem Tag kein Erfolg vergönnt war. Die Spanierin Mireia Lapuerta Comas überzeugte bei ihrem ersten Auftritt in Speyer mit zwei souveränen Siegen. Ein erfolgreiches Comeback nach langer Verletzungspause feierte Jana Ziegler – auch sie konnte ihren Kampf für sich entscheiden.
„Ich bin sehr stolz auf jede einzelne im Team. Ich schätze es sehr, wie die Mannschaft in schwierigen Situationen zusammenhält, das Herz in die Hand nimmt und kämpft – mit einer guten Körpersprache und einem guten Spirit auf und neben der Matte. Trotz der schlechten Vorzeichen sind wir super gut in die Saison gestartet – das macht Lust auf mehr“, freute sich Teamchefin Nadine Lautenschläger, die auch einen Dank an ihre Co-Teamchefinnen Szaundra Diedrich und Jana Förtsch aussprach.
Seán McGinley
Die Männer des JSV Speyer sind mit einem Erfolgserlebnis in die Saison gestartet. Im Rahmen eines stimmungsvollen Doppelkampftages im vollbesetzten Judomaxx besiegten die Gastgeber den JC Leipzig nach intensiven und engen Kämpfen knapp mit 8:6.
Die Auslosung spielte den Speyerern in die Karten, denn mit den Gewichtsklassen bis 66 und bis 73 Kilogramm waren zwei Kategorien als erste dran, in denen die Gastgeber Vorteile hatten. So konnten Felix Bächle und Tengo Zirakashvilli ihr Team gleich mit 2:0 in Front bringen. Es hätte sogar noch mehr sein können, aber Pascal Bruckmann unterlag trotz eines sehr starken Auftrittes dem Leipziger Emil Hennebach – das gleiche Schicksal ereilte ihm im zweiten Durchgang. „Pascal musste zweimal ran, weil Yves Touna verletzt ausfiel, und hat zwei Wahnsinnskämpfe gemacht. Er hätte es verdient, wenigstens einen davon zu gewinnen“, sagt der Teamchef. In den Gewichtsklassen bis 60 und bis 100 Kilogramm hatten wiederum die Leipziger klare Vorteile und konnten sich hier weitere Punkte holen. Umso wichtiger war es, dass Marius Kölblinger im fünften Versuch seinen ersten Sieg in der Ersten Bundesliga holen konnte. „Den Gegner Noah Zabel kannte ich bereits, ich wusste, wie ich meine Griffe und Würfe anbringen muss und es ist mir gelungen, dies genau so umzusetzen. Ich freue mich, dass ich meinen persönlichen ‚Erstliga-Fluch‘ endlich überwunden habe“, kommentierte Kölblinger.
Damit oblag es dem neuen georgischen Schwergewichtler Shalva Gureshidze, die Halbzeitführung klarzumachen. Das gelang ihm nach einem hart umkämpften Duell, der erst nach über zwei Minuten Verlängerung entschieden wurde. Die Speyerer Fans merkten gleich, dass der neue Mann ein würdiger Nachfolger von Onise Bughadze ist, dem die JSV-Männer beste Genesungswünsche schickten.
Zum zweiten Durchgang stellte Leipzig den erfolgreichen Kämpfer aus der 60-Kilogramm-Klasse hoch bis 66, wo er zum Auftakt gegen Felix Bächle gewann. Allerdings konnte der JSV dies ausgleichen, indem Fabian Häßner sich trotz Knieverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte und spielte seine ganze Erfahrung aus, um in der Verlängerung die entscheidende Wertung zu erzielen. „Ich kenne den Gegner sehr gut seit über zehn Jahren, wir haben bei allen möglichen Turnieren gegeneinander gekämpft. Ich wusste, dass ich vorsichtig und geduldig sein muss, kein Risiko eingehen und dann darauf vertrauen, dass hintenraus meine Chancen kommen werden – und so kam es auch“, berichtete Häßner. Tengo Zirakashvilli wiederholte seinen Erfolg aus dem ersten Durchgang, aber es war ein hartes Stück Arbeit in einem fünfeinhalbminütigen intensiven Duell, und Finn Seeger feierte seinen Premieren-Sieg für den JSV.
Nachdem Franz Haettich seinen Kampf abgeben musste, hatte es Gureshidze in der Hand, alles klar zu machen für die Speyerer und sein Debüt mit einem Doppelsieg und als Matchwinner zu krönen – und das tat er auch kurz nach Beginn der Verlängerung, und krönte damit einen perfekten Saisonstart für beide Speyerer Teams.
„Es war das erwartet spannende Duell, spannend bis zum Schluss. Ein genialer Auftakt vor großartiger Kulisse“, resümierte JSV-Teamchef Michael Görgen Sprau.
Seán McGinley
Erfolgreich improvisiert
Gelungener Saisonstart für die Frauen des JSV Speyer: Am ersten Kampftag der 1. Judo-Bundesliga Südwest gab es trotz einiger schwierigen personellen Ausgangssituation einen 9:5-Heimsieg gegen den JC Bottrop.
Die Gastgeberinnen mussten wie bereits einige Male in der Vorsaison ohne eingewogene Kämpferinnen in den zwei höchsten Gewichtsklassen auskommen, so dass hier etwas Improvisation angesagt war. Und die gelang besser als erwartet: Drei von vier Punkten holte der JSV in diesen beiden Kategorien durch Emma Listl mit einer erfolgreichen Revanche, nachdem sie im ersten Durchgang verloren hatte, und Saraphina Suborne, die sonst in der Kategorie bis 63 Kilogramm am Start ist. Letztere hatte zwei wegweisende Schlüsselkämpfe: Im ersten Durchgang besiegelte sie mit ihrem Sieg die knappe 4:3-Halbzeitführung, und nachdem drei Siege in Folge zum Start in Durchgang zwei die Vorentscheidung gebracht hatten, war es erneut Suborne die mit ihrem zweiten Punkt den Gesamtsieg besiegelte. So wurde die vermeintliche Schwäche zum Grundstein des Erfolges.
Gewohnt zuverlässig war das niederländische Duo Geke van den Berg und Amber Gersjes, wobei Letztere mittendrin in einer Reihe von internationalen Einsätzen in den letzten und in den kommenden Wochen ist und es trotz des großen Pensums nicht nehmen ließ, in Speyer auf die Matte zu gehen. Das gleiche gilt für Mascha Ballhaus und Jolina Reinhold, auch wenn ihnen an diesem Tag kein Erfolg vergönnt war. Die Spanierin Mireia Lapuerta Comas überzeugte bei ihrem ersten Auftritt in Speyer mit zwei souveränen Siegen. Ein erfolgreiches Comeback nach langer Verletzungspause feierte Jana Ziegler – auch sie konnte ihren Kampf für sich entscheiden.
„Ich bin sehr stolz auf jede einzelne im Team. Ich schätze es sehr, wie die Mannschaft in schwierigen Situationen zusammenhält, das Herz in die Hand nimmt und kämpft – mit einer guten Körpersprache und einem guten Spirit auf und neben der Matte. Trotz der schlechten Vorzeichen sind wir super gut in die Saison gestartet – das macht Lust auf mehr“, freute sich Teamchefin Nadine Lautenschläger, die auch einen Dank an ihre Co-Teamchefinnen Szaundra Diedrich und Jana Förtsch aussprach.
Seán McGinley


























