Teilnehmer-Rekord bei Interreg-Randori am Samstag, 12. Oktober
 
Über 90 Kinder aus Frankreich, der Pfalz und Baden-Württemberg sowie 25 Trainer, Betreuer und Eltern-Helfer hatten viel Spaß und viel Arbeit. Besonders gelungen war wiederum die freundschaftliche Atmosphäre, deren Grundlagen beim Trainingslager in Langatte im September gelegt wurden, und die nun ausgebaut werden konnte. Zum Teil reichen die Freundschaften noch weiter zurück: Mit großem Hallo wurde Jerome aus Frankreich begrüß, der in früheren Jahren Mannschaftsmitglied des Speyerer Bundesliga-Teams war. Fast die Hälfte der Teilnehmer kamen aus Frankreich. Sprachschwierigkeiten oder Berührungsängste gab es gar keine, was einerseits an den guten Deutschkenntnissen der Franzosen lag und andererseits an der Toleranz, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit aller Judoka im Interreg-Projekt. Die jüngsten Kinder waren gerade sieben Jahre alt geworden, die ältesten fast 15. Die Judo-Werte kannten alle. Integration und Inklusion werden nicht so genannt, sondern ganz selbstverständlich gelebt. Die Trainer tauschten sich untereinander aus und übernahmen abwechselnd die Judo- und Spieleinheiten. So kamen die Kinder in den Genuss ganz neuer Spielideen. Leo stellte überrascht fest: „Oma, wir haben Spiele gespielt, die spielen wir sonst nur im Schwimmbad!“ Partner-, Staffel- und Mannschaftsspiele gab es immer wieder zwischen anstrengenden Technik-Einheiten oder Übungskämpfen. Dabei wurden die Mannschaften stets gemischt, sodass nie Deutschland gegen Frankreich antrat. Das gemeinsame Essen, zubereitet von ehrenamtlichen Helfern, ergänzt durch viele Salate, die die Eltern mitgebracht hatten, vertiefte die Freundschaften. Insgesamt war dieser Trainingsaustausch ein sehr gelungenes Beispiel dafür, was das Interreg-Programm in der Judo-Welt bisher erreicht hat. Danke an die Trainer Markus, Alex, Jean-Max, Jacky und alle anderen Trainer, Danke an die Eltern, die fleißig mitgeholfen haben, danke an das Küchenteam um Koch Helmut und an die deutschen und französischen Judoka, die gezeigt haben, was die Judo-Werte bedeuten.

 

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