Internationale Jugendarbeit im Sport

Lehrgang in Belgien


Mit guten Vorsätzen starteten die Judoka des Judo-Sportvereins Speyer ins neue Jahr 2020. Gleich am 2. Januar fuhren 23 Jugendliche an die belgische Küste nach Koksijde. Der dortige Judoclub lud zu einem internationalen Trainingslager ein, das dank des grenzüberschreitenden Interreg-Programms der EU auch von Pfälzer Sportlern genutzt werden konnte. Die Gruppe war bunt gemischt an Nationalitäten, sozialem Status und Weltanschauungen, verbunden durch die Liebe zu ihrem Sport, dem Judo. Markus Kost, Landestrainer Pfalz, erläutert die Beweggründe für die Teilnahme: Es ist wichtig, direkt nach Neujahr wieder zu starten, sonst wird der Trainingsabstand zu groß. Das Trainingscamp mit seinen 700 Teilnehmern bietet hervorragende Möglichkeiten, sich mit vielen unterschiedlichen Partnern zu messen, Neues kennenzulernen und Altes zu festigen. Fast genauso wichtig wie der Sport und die körperliche Herausforderung ist aber der pädagogischen Mehrwert. Durch internationale Maßnahmen üben die Sportler ihre Selbstständigkeit. Im Trainingslager müssen sie selbst die Zeit im Blick behalten, ihre Trainingstasche packen, pünktlich zum Training kommen, Essenszeiten einhalten und vor allem sich selbst motivieren, Bestleistung zu bringen. Für die Altersklasse der unter 15-Jährigen ist das eine echte Herausforderung, für manche Ältere auch noch. In Koksijde werden sie dabei von Betreuern und Trainern unterstützt. Das sind nicht nur die Heimtrainer, sondern ein internationales Team. Die vielen Eindrücke prägen ein offenes Weltbild bei den Jugendlichen. Markus bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Kollegen des Interreg-Teams und bei den Eltern Anita Diedrich und Valerie Berschauer für die Fahrertätigkeit und die Betreuung auf und neben der Matte.  Natürlich ist das nicht für alle Sportler gleichermaßen geeignet, diejenigen, die in Belgien dabei waren, haben Ehrgeiz und wollen weiterkommen. Wir beobachten, wie sie sich entwickeln und begleiten sie ein Stück weit. Ziel ist es, sich bundesweit zu positionieren und sich international zu orientieren. Das geht nicht in kurzer Zeit, aber der Judo-Sportverein Speyer ist bereit für Europa.

Dutch Open
Das zeigte sich am 11. und 12. Januar bei den internationalen Dutch Open in den Niederlanden. 13 Sportler der Altersklasse U 15, U 18 und U 21 zeigten, dass sie international gut mithalten können. Vor allem die U 15 konnte einige Kämpfe für sich entscheiden. Bei ihrem ersten internationalen Turnier fehlte nicht viel, und sie hätten sich für die Finalrunde qualifiziert.
Michel Bantle (U 21) gewann insgesamt fünf von sechs Begegnungen und kämpfte elf Minuten lang um den Einzug ins Halbfinale. Nur knapp unterlag er in seinem letzten Kampf und freut sich über einen 3. Platz bei diesem wichtigen und großen internationalen Turnier. Markus berichtet, dass er die Trainingspunkte des vergangenen Jahres optimal umsetzte und einige Schwachpunkte abstellen konnte. Michael startet sowohl bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren Ende Januar in Stuttgart als auch am 1. Februar beim Ranglistenturnier der U 21 in Strausberg. Sein Wettkampfschwerpunkt liegt aber auf der Deutschen Meisterschaft der U 21 am 7. März in Frankfurt/Oder.

Beim Turnier in den Niederlanden waren die Trainer Peter Lichtmannegger und Markus Kost dankbar für die Mitreise und Unterstützung der Eltern Büttner, Rahmoun und Pantelic. Sie fuhren die Busse und bekochten abends die Sportler in der Unterkunft, einem Bauernhof. So war neben dem Sport auch das gemeinschaftliche Erleben Programmpunkt an diesem Wochenende.

Teilnehmer bei den Matsuru Dutch Open in Eindhoven/Niederlande am 11./12. Januar:
U 15: Nele Knoch, Amira Rahmoun, Alesia Büttner, Carolin Diedrich, Jihane Rahmoun
U 18: Damian Berschauer, Christopher Kappis, Samuel Mendel, Lisa Rrustaj
U 21: Helena Pantelic, Vanessa Adam, Michael Bantle, Gabriel Martin, Julia Holstein

16.01.2020

Judomaxx
Butenschönstr. 8
67346 Speyer

06232-980461


Impressum

06232-980462


Links