Erfolgreich unterwegs: Bundessichtungsturnier U 16 und internationaler Ursapharm-Cup

Speyerer Nachwuchs beim Sichtungsturnier vorne dabei

Beim bundesoffenen Sichtungsturnier in München haben vier Kämpferinnen und Kämpfer des JSV Speyer allesamt vordere Platzierungen gesichert. Jihane Rahmoun feierte nach ihrem Ausflug in der nächsthöheren Gewichtsklasse in ihrer angestammten Klasse bis 57 Kilogramm bei der weiblichen U16 den Turniersieg in einem 18-köpfigen Teilnehmerinnenfeld. Nachdem sie sich mit drei Siegen durch technisch saubere Würfe ins Finale gekämpft hatte, traf sie dort auf ihre Speyerer Vereinskollegin Alesia Büttner, wo die Entscheidung erst nach einem mehr als sechs Minuten langen, ausgeglichenen Kampf fiel, als Büttner die dritte Strafe kassierte und damit den Kampf abgeben musste. Für Büttner war die Silbermedaille nach einer langen Krankheits- und Verletzungspause ein großer Erfolg. Jihane Rahmoun konnte sich neben der Goldmedaille auch noch über den Technikerpokal freuen.

In der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm der männlichen U16 belegte der Speyerer Damian Berschauer den dritten Platz von acht Teilnehmern. Er unterlag im Kampf um den Einzug ins Finale gegen den späteren Sieger aus der Ukraine, landete wie bereits bei den Sichtungsturnieren in Backnang und Duisburg auf Platz drei und zeigte, dass er in seiner Altersklasse zu den besten Deutschen gehört.

In der Gewichtsklasse bis 63 feierte Amira Rahmoun ein beachtliches Comeback nach ihrer vor wenigen Wochen erlittenen Schulterverletzung und belegte nach drei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen den fünften Platz. Nur im Halbfinale gegen die spätere Silbermedaillengewinnerin und im Kampf um Bronze, wo sie kein Rezept gegen ihre griffstarke Gegnerin fand, musste sie sich jeweils nach harter Gegenwehr geschlagen geben.

Volker Heyer, Landestrainer Pfalz und Trainer am Landesstützpunkt Speyer war hochzufrieden darüber, dass alle vier Speyerer Judokas um den Einzug ins Finale gekämpft haben und sprach von einem „hervorragenden Mannschaftsergebnis, das das gesamte Trainerteam stolz macht“.

Seán McGinley
07.05.2022

Ursapharm-Cup: Zahlreiche Treppchenplätze für Speyerer Judokas

Die Nachwuchs-Judoka des JSV Speyer haben am vergangenen Samstag beim 6. Internationalen Ursapharm Cup in Saarbrücken zahlreiche vordere Platzierungen erkämpft. Die Kämpferinnen und Kämpfer aus Speyer belegten den zweiten Platz in der Vereinswertung hinter Kim Chi Wiesbaden.
In der Altersklasse U11 konnten gleich sechs der neun JSV-Judokas nach drei gewonnenen Kämpfen den Turniersieg feiern, nämlich Lena Meffle, Sahra Rahmoun, Mohammed Rahmoun, Roman Berschauer, Moritz Blau und Thomas Lauer. Mit zwei gewonnen Kämpfen und einem verlorenen belegten Isabell Wolf und Oliver Flick jeweils den zweiten Platz. Den dritten Platz gab es für Ferdinand Warta, der bei seinem allerersten offiziellen Wettkampf einen Kampf gewann und zwei verlor.
Das Ergebnis beeindruckte das Trainerteam um Alex Schölch, Peter Lichtmannegger und Volker Heyer. Diese gewichtsklassenübergreifende Überlegenheit in der jüngsten Altersklasse war in dieser überragenden Form nicht erwartet worden.
Doch auch die älteren Jahrgänge enttäuschten nicht: Die 16 Speyerer Judokas, bei den U13, U18 und bei den Aktiven antraten, holten insgesamt vier erste Plätze (durch Sabrina Rahmoun, Babette Wegeler, Antonia Büttner und Jonas Dosch, alle bei den U13), drei zweite Plätze durch Lisa Rrustaj und Sahin Gülmez bei den Aktiven und Lennard Flick bei den U13, und sechs dritte Plätze durch Laurids Leupold bei den U18 und Annika Schulte, Aron Simon, Nick Puschin, Ilya Naumenko  und Nathaniel Wagner bei den U13. Einen fünten Platz gab es für Adam Simon bei den U13, Siebter wurde in der gleichen Altersklasse Lukas Wolf. Nicht platzieren konnte sich Jonas Meffle.
Damit konnte sich auch in den älteren Altersklassen die Ergebnisse der Speyerer Judoka sehen lassen. Das Trainerteam war durchweg zufrieden, auch wenn das ein oder andere Resultat noch hätte besser ausfallen können. Grundsätzlich zeigt sich eine breite Basis an talentierten Judoka mit Entwicklungspotenzial. Speziell das Ergebnis in der Altersklasse unter elf Jahren war beeindruckend.


Seán McGinley
08.05.2022

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