Kata: Trainingsreise zum Kodokan 2018

 

Am 25.03.18 ging es für mich wieder nach Japan um mit weiteren Judoka aus Deutschland und der Schweiz die Judo-Kenntnisse zu verbessern. Nach der Ankunft Montag mittags und dem notwendigen Abendessen gegenüber vom Kodokan gingen wir alle übermüdet ins Bett. Am nächsten Morgen war Trainingsbeginn um 10 Uhr bis 12 Uhr im Frauen Dojo des Kodokan. Nach 2 Stunden Pause ging es von 14-16 Uhr weiter in Kleingruppen mit zwei hochrangigen japanischen Trainern. Um 17 Uhr bestand die Gelegenheit am freien Training teilzunehmen und zu lernen. Hier zeigte sich im Vergleich zu den japanischen Sportlern deutlich, dass wir uns nicht verstecken müssen.

Mit wechselnden Kata war so das tägliche Training aufgebaut. Bei der Kime no Kata zeigten uns zwei Trainer ihre Vorbereitung zu den Japanischen Meisterschaften, bei denen sie die Kata mit scharfen Schwertern demonstrieren wollten. Nur das Wochenende war trainingsfrei.

Inzwischen wird man im Kodokan überall freundlich begrüßt. Es ist wie ein Treffen bei einer großen Familie. Und gerade in Japan sind Beziehungen und Ansehen das A&O.  Am Wochenende besuchten wir in kleineren Gruppen Odaiba im Süden Tokyos und die nächst gelegene Samurai Burg Odawara, bevor es am Donnerstag schon wieder Sayonara hieß und wir im Flieger zurück nach Deutschland saßen.
 
PS: Die diesjährigen kontinentalen Kata-Meisterschaften finden im slowenischen Koper statt. Thomas Hofmann als Tori und Daniel Koliander als Uke wurden vom Deutschen Judobund in der Kata Kodokan Goshin Jutsu nominiert.

Thomas Hofmann  
08.05.2018

 

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